Bänder und Bleche für industrielle Anwendungen

Bänder und Bleche für industrielle Anwendungen

Vom Silo bis zum Transformator

Unser Produktportfolio umfasst Aluminiumbänder und -bleche für eine große Vielfalt von Anwendungen. Diese reichen von Transformatoren bis zu Silos und Schwerlastfahrzeugen.

  • Wichtige Eigenschaften

    • Leicht und fest
    • Gut umformbar
    • Korrosionsbeständig
    • Gute Schweiss- und Klebebindungseigenschaften
    • Leitet Wärme und Strom sehr gut
    • Unendlich recycelbar
  • Produktanwendungen

    • Industrielle Anwendungen
    • Architektur
    • Transportindustrie
  • Produktinformationen

    • Dicken von 80 μm bis 12 mm
    • Breiten von 40-mm-Band bis zu 2.600 mm breiten Blechen
    • Blechlängen von 300 mm bis 12 Meter
    • Legierungen der Serien 1xxx, 3xxx, 4xxx, 5xxx, 6xxx and 8xxx

Bänder und Bleche für industrielle Anwendungen in der Wertschöpfungskette

Wertschöpfungskette

Das Mineral Bauxit stellt den Ausgangspunkt der Herstellung von Primäraluminium dar

Aluminium ist das dritthäufigste Element in der Erdkruste. Es findet sich in vielen Arten von Mineralien. Bauxit ist der primäre Rohstoff zur Raffinierung von Tonerde oder Aluminiumoxid, das zur Produktion von Primäraluminium verwendet wird. Bauxitvorkommen findet man vor allem in einem breiten Gürtel um den Äquator.

Tonerde ist raffiniertes Bauxit und wird als Rohstoff für die Aluminiumherstellung verwendet

Zur Herstellung von Primäraluminium wird der Rohstoff Tonerde benötigt, ein weißes Pulver, das aus Bauxit raffiniert wird. Zur Herstellung einer Tonne Aluminium durch elektrolytische Reduktion sind etwa zwei Tonnen Tonerde erforderlich.

Zur Produktion von Aluminium braucht man große Mengen an Strom

Für das Elektrolyseverfahren zur Aluminiumherstellung ist Strom erforderlich. In modernen Produktionslinien werden circa 13 kWh Strom je Kilo Aluminium verbraucht. Die Energiekosten machen rund ein Drittel der gesamten Produktionskosten von Aluminium aus. Deshalb ist eine langfristige und bezahlbare Energieversorgung ein wichtiger Faktor.

Die Herstellung von primärem Aluminium findet in großen Produktionslinien statt

Reines Aluminium wird aus Aluminiumoxid in einem Verfahren mit Elektrolysezellen hergestellt. Eine am Boden der Zelle platzierte Kohlen-
stoffkathode fungiert dabei als Elektrode. Die ebenfalls aus Kohlen-
stoff bestehenden Anoden werden im Verlauf des Elektrolyseverfahrens verbraucht, wenn die Anode mit dem im Aluminiumoxid enthaltenen Sauer-
stoff reagiert. Geschmolzenes Aluminium wird aus den Zellen abgelassen.

Andere Metalle werden dem Aluminium zugefügt, um verschiedene Arten von Gusslegierungen zu bilden

Geschmolzenes Aluminium wird aus den Behältnissen abgelassen und zu Pressbolzen, Walzbarren oder Blöcken gegossen – je nachdem, ob das Aluminium anschließend stranggepresst, gewalzt oder wieder eingeschmolzen werden soll. Kleine Mengen anderer Metalle können dem flüssigen Aluminium zur Herstellung von Gusslegierungen unterschiedlicher Haltbarkeit und Zugfestigkeit beigegeben werden.

Aluminium kann in kaltem oder heißem Zustand weiterverarbeitet werden

Aluminium ist geschmeidig. Als Folie lässt es sich bis auf eine Stärke von 0,007 mm walzen und bleibt doch komplett undurchdringlich für Licht, Aroma und Geschmacksstoffe. Das Metall selbst bildet eine schützende Oxidbeschichtung und ist hochgradig korrosionsbeständig. Diese Eigenschaften lassen sich durch verschiedene Arten von Oberflächenbehandlung noch weiter verbessern.

Aluminium kann stranggepresst und zu Rohren und Profilen unterschiedlicher Art geformt werden

Aluminiumbarren werden erhitzt und durch Matrizen zu Profilen für unterschiedliche Produkte gepresst. So löst Aluminium beispielsweise Kupfer zunehmend als bevorzugtes Material für die Leitungen in Wärmetauschern und Klimaanlagen ab. Aluminiumprodukte können praktisch jede beliebige Form erhalten.

Den Einsatzmöglichkeiten von Aluminium sind praktisch keine Grenzen gesetzt

Fenster, Autoteile, Türen, Rohre, Fassadenelemente, Dosen… Hydro ist in vielen Einsatzbereichen von Aluminium der Marktführer. Das gilt besonders für die Branchen Transport und Verkehr, Bauwesen, Verpackungen und für die Druckplattenherstellung. Und am Ende lassen sich die gebrauchten Produkte recyceln – immer und immer wieder.


Aktualisiert am: 11. Oktober 2016