Gießverfahren

Unsere Gießereien verwandeln Primäraluminium und umgeschmolzenes Aluminium in nach Maß legierte Masseln für den Formguss, in Pressbolzen zum Strangpressen und Walzbarren zum Walzen.

Gießverfahren

Metalleigenschaften verbessern

Geringes Beimischen anderer Elemente, meist Metalle wie Kupfer oder Zink, macht Aluminium vielseitig vorteilhaft. Das Legieren verändert, wie sich unser Leichtmetall in der weiteren Bearbeitung und beim zukünftigen Gebrauch verhält – optimal für die jeweilige Anwendung.

Zu den Wettbewerbsvorteilen von Hydro gehört die Kompetenz in Metallurgie, im Schnittpunkt zwischen Metallherstellung und weiterer Verarbeitung.

Formgießen

Es gibt verschiedene Verfahren, um Aluminium aus einem Guss in die richtige Produktform zu bringen, primär für Automobile in Bauteilen von Felgen bis zum Fahrwerk.

Die Varianten des Kokillengusses sind hier am weitesten verbreitet, denn in der selben Kokille können immer wieder gleiche Teile produziert werden. Der Sandguss wird vornehmlich bei besonders komplexen Gussformen angewandt, denn für ihn entsteht die Form jedes Mal neu. In kompakt verbundenen Quarzsand wird das Flüssigmetall eingespeist und erstarrt in kontrollierter Kühlung; die Form wird aufgelöst und der Sand direkt zu rund 97% für eine nächste Form recycelt.

Eine große Gewichtsersparnis bringt Aluminium insbesondere, indem es Eisen im Bau von Automobilmotoren mehr und mehr ersetzt. Fast alle Zylinderköpfe sind heute aus dem leichteren Metall gegossen. Auch bei den Motorblöcken, quasi das Haus des Motors, wird immer mehr Aluminium verwendet – und meistens bereits Recyclingmetall.


Aktualisiert am: 11. Oktober 2016